4. und 5. OTM – Lauf 2015

4. und 5. Lauf zur OTM – Euroimmun -CUP  27./ 28.06.2015 am Bertsdorfer See

Mehr und mehr wird eine ehemalige Kohlengrube nahe der polnischen Grenze in der Lausitz, zwischen Görlitz und Zittau zu einem attraktiven Naherholungszentrum am Rande eines großen großen Sees.
Seit Jahren finden an gleicher Stelle , terminlich vom „Fest der Blauen Lagune“ abhängig , zwei Läufe zur Ostdeutschen Meisterschaft im Trial statt.
Der Charakter dieser Läufe, hat sich im Laufe der Jahre den Regulatorien des DMSB angenähert und ist in diesem Jahr auf der Grundlage dieser Regeln, nicht zuletzt durch die Übernahme der Organisation durch Stefan Funke der gesamten OTM, organisiert worden.

Die Sektionen sind zum Teil aus vergangener Zeit übernommen worden , sind aber auch durch neue, in der Nähe von Start und Ziel ergänzt worden und sind auch mit nicht gewohnten Schwierigkeiten an steilen Hängen mit einem neuen, ungewohnten Charakter angelegt und abgesteckt worden. Die neuen Sektionen hatten nicht auf Anhieb  Jubel unter den Fahrern ausgelöst. Sie waren angemessen, meisterschaftswürdig und relativ eng. Nach dem zweiten Tag, in den gleichen unveränderten Sektionen, gab es keinerlei Probleme mehr. Noch dazu kam eine 10. Sektion.
Die Sektionen die teils aus großen und vielen kleinen Steinen bestanden, die an steilen Hängen mit engen Kehren und reichlich Wurzeln angelegt waren, passten auch, mit den verschiedenen Spuren für die verschiedenen Klassen genau ins Thema. Das für die Klasse 7, die Automatik Kinder  eine Sektion am ersten Tag neutralisiert werden musste, das lag an der versehentlich falschen Auslegung durch   Funktionäre.

Und, na bitte es geht doch. Haben  doch viele Festgäste der Blauen Lagune Zeit und Muse gefunden sich an den Festplatz nahen Sektionen für das Trial zu begeistern. Danke!
Mit 63 Fahrern am Samstag und 62 Fahrern am Sonntag war die Veranstaltung gut besetzt und was von Bedeutung ist, so meine ich, am zweiten Tag war die „Punkte-Ausbeute“, vor allem von den Fahrern in den Mittelfeldern wesentlich geringer als am Tag vorher. Die Besten waren auch am ersten Tag schon gut.

Bei den Automatikkindern ließ sich der Altenaer Jeremia Förster auf nichts ein und gewann mit Null Punkten an beiden Tagen wie er wollte. Zweiter wurde am Samstag Nevio  Nehrling aus dem Berliner Umfeld  und nahm am Sonntag den Pokal für den dritten Platz mit nach hause. Der Samstagsdritte , Niklas Kretschmann  , wurde am Sonntag vierter und den zweiten Platz belegte der Eisenacher, der für Mühlberg fahrende Niklas Schmidt.

Die Klasse 6 ü 18, den erwachsenen Anfängern vorbehalten, sah den Talheimer   Markus Ludwig an beiden Tagen als Sieger, ebenso, wie Rene Georgi (Scheibenberg) der zwei zweite Plätze errang. Den dritt platzierte vom Samstag, Harald Schrutke  (Leipzig), musste den Platz am Sonntag dem Florian Nehring (Potsdam) überlassen.

In der Kl. 6, der jungen Nachwuchsfahrer, gab es einen Favoriten der an beiden Tagen auf dem Podest gestanden hat. Erik Morsch, ein Berliner, der Sieger vom  Sonntag war, war am Samstag Zweiter. Dominik Packer der Samstagsieger startete am Sonntag nicht mehr, Niklas Kretschmann war am Samstag Dritter. Er wurde aber am Sonntag vom Einheimischen Felix Hepper vom Podest „gestoßen“ und nahm einen schönen dritten Platz mit. Bleibt nur noch der dritte Platz vom Samstag, den sich  wieder ein Haupstädter sicherte – Vincents Gaul  Hermsdorf -Berlin  – oder vielleicht auch  Berlin bei Hermsdorf

Die Klasse 5 Senioren , gewann am Samstag  Tom Stenker (Großröhrsdorf) vor  Jürgen Wittig (Flöha) und dem Mühlberger Reiner Selig, wobei die Platzierung zwischen Platz zwei und drei nur um zwei Punkte differierte. Der Sonntag endete mit einem Sieg von Jürgen Wittig, dem der Neu-Flöhaer Uwe Schal mit drei Punkten mehr , auf den Nacken rückte. Dritter am Sonntag wurde aber  Reiner Selig. Danach hatten alle anderen Fahrer mehr als 20 Punkte.

Die Klasse 5 endete am Samstag mit einer Überraschung und ich hörte das Wort “Endlich“ und sah die leuchtenden Augen einer Dame, (den Eltern vom Sieger ) dem für Talheim startenden Görlitzer Moritz Hepper und am Sonntag bestätigte er diese Leistung mit Platz zwei. Zweiter am Samstag war Benjamin Ranchacher (Vogt.) und den dritten Platz errang Mario Sikor (Mühlberg) einem der Favoriten dieser Klasse – der am Sonntag auch als Sieger die Lagune verließ.  Auf Platz drei setzte sich Ronny Förster (Altenau), nach einer vorzüglichen Ein – Punkte –  Runde in Runde drei. Weitere neun Fahrer rundeten die stark besetzte Klasse an beiden Tagen ab.

Die Klasse 4 gewann an beiden Tagen der Mann aus Thalheim mit Namen Thomas Bergner, Zweiter an beiden Tagen wurde der auffallend stärker werdende Kulmbacher Franke Thomas Passing,  Tom Höhnel (Leipzig) belegte Platz drei. Am Sonntag aber wurde Dritter, der für Thalheim startende Chemnitzer Fabian Hilbert, der in Bochov, (Tschechien) seinen ersten Schritt in eine Erfolgsspur mit dem  zweiten Platz der Cat. H., bei einem Landes – Meisterschaftslauf legte. Erst danach waren die Favoriten der Klasse 4 in der OTM zu finden.

Die Klasse drei sah einen überlegenen Toni Zink aus Gräfenroda, der an beiden Tagen siegte wie er wollte. Die beiden Klassenneulinge Max Schmelzer und Paul Schmelzer deren Erfolgsgeschichte  in der Tschechischen Republik begann, lagen auf den Plätzen zwei und drei und duldeten keine Konkurrenz.

Die Klasse der Champions hat scheinbar die Regelmäßigkeit der Reihenfolge des Erfolgs ein bisschen verlassen. Der Samstagssieger nämlich hieß Michel Köpsel, zweiter  Platz für den immer besser in Erscheinung tretenden Ingo Breitfeld und dritter  Lars Böttcher (alle Thalheim). Der Sonntgseinlauf war altgewohnt, erster Lars Böttcher, zweiter Michel Köpsel , Dritter Ingo Breitfeld, danach die Reihenfolge Platz 4 Phil Stefan und Marco Zemter (Spremberg).

Zusammenfassend sei mir erlaubt dem Veranstalter MC  Oberlausitzer   Dreiländereck und  Stefan Funke, Trialverantwortlicher (Anm. der Red.) eine ausgezeichnete Vorbereitung der Veranstaltung zu bestätigen. Wenn aber dieser oder jener kleine Lapsus im Laufe des ersten Tages der  Veranstaltung trübte, so ist das keinesfalls der vielen Neulinge, die in der Veranstaltung organisatorisch aktiv wurden, zuzuschreiben. Dann …. am zweiten Tag gab es schon  keine  abwertenden Worte mehr zu hören. Welch ein Lob und auch Danke an alle die  es zu meistern verstanden , beim Euroimmun – Cup die beiden Läufe zur OTM durchzuführen.

Text und Bilder: Eberhard Müller

Ergebnislisten: 5. OTM Lauf