Archiv für den Monat: Oktober 2015

Rückblick auf das 38. Internationale Motorradfahrertreffen

Es war ein Erlebnis der besonderen Art für unseren KTM Nachwuchs beim
38. Internationalen Motorradfahrertreffen „Ernst Klacks“ Leverkus. Die
Prominenz hat sich tapfer geschlagen.

„Klacks“ Memorial zum 38. Treffen
Nun ist es auch bereits schon wieder Geschichte, das 38. Internationale Zittauer Motorradfahrertreffen 2015 des „Freien Motorradfahrer Freundeskreis“. Wie all die vergangenen Jahre war die Veranstaltung in die Deutsche Motorrad Tourensportmeisterschaft unter Hoheit des DMV eingebunden. Die Spitzenfahrer der Meisterschaft waren anwesend und überraschten mit starken Leistungen. Bemerkenswert ist für die Veranstaltung der recht hohe Altersdurchschnitt. Verwunderungswürdig ist das nicht, denn ein nicht unerheblicher Anteil der ausgewählten Teilnehmer aus 4 Nationen und 11 Bundesländern setzt sich aus den Begründern der frühen Jahre zusammen. Da das Treffen über bemerkenswerte Traditionen verfügt sind viele langjährig mit dem Motorradsport verwachsene Persönlichkeiten in der Starterliste zu finden. Über die Jahre waren Motorsportler mit insgesamt 34 Deutschen Meistertiteln (DDR incl.) vereint. Ein großer Teil von ihnen wurde ja bei TOP SPEED als „Edelschrauber“ und „Windgesicht“ mit ihren „Tollen Vögeln“, um die „Klacks“ Vokabeln zu gebrauchen, vorgestellt.
Der Donnerstag gehörte den „Frühanreisern“, am Abend galt der Vortrag der Geschichte des Treffens und dem Oberlausitzer Dreieckrennen. Freitagmorgen wurde das Veteranen- und Technikmuseum besucht und mit einer Tour durch das Zittauer Gebirge die Fahrfreude befriedigt. Der Nachmittag galt bis in den späten Abend den weiteren Ankömmlingen und am Abend brannte die Luft vor lauter Benzingesprächen. Leider musste auch an 7 verstorbene Freunde des Treffens gedacht werden – gezollt dem hohen Altersdurchschnitt. Samstagmorgen traditionelles Gruppenfoto und auf die Pferde, kleine Tour, beinhaltend die 2 Rennstrecken der Region und ein Besuch im Kurhaus Jonsdorf, dessen Wirt uns bei heiteren Melodien aus dem Leierkasten und Mundart der Oberlausitz erheiterte. Der Nachmittag war der Präsentation auf dem Parkplatz vor dem Hotel Riedel vorbehalten, Gäste über Gäste und Motorräder über Motorräder aus nah und fern sorgten für ständige Kurzweil.
Am Abend galt der Höhepunkt der Auswertung, Überraschungen für hohe Leistungen gab es genug. Zu Beginn wurde Brigitte Döhler (Walther) an ihren Sieg beim Lückendorfer Bergrennen 1965 in der Klasse bis 250 cm³ erinnert. In der Klasse der Junioren (bis 60 Jahre) siegte Oskar Nolden aus Wiesbaden vor Ronni Petersen aus DK und Axel Wardius aus Schwerin. In der Klasse der Senioren (über 60) siegte kein geringerer als der amtierende Tourensport Meister und Ex –Geländeass Lothar Schünemann aus Zella Mehlis mit 1816 km vor Detlef Endrulat aus Oppenheim mit 1564 km und Heinz Kellner aus Eberstadt mit 1056 km. In der Klasse der bereits ernannten „Windgesichter“ Junioren (bis 70) siegte Rainer Richter aus Dresden vor Uwe Köcke aus Harsleben und Ulrich Hänsig aus Lugau. Bei den „Windgesichtern“ Senioren (über 70) legte Manfred Stahmer aus Märkische Heide mit 2346 km eine tolle Leistung hin, vor Peter Bruhn von der Insel Poel mit 714 km und Brigitte Döhler aus Berlin mit 308 km. In der Einzelwertung der Damen siegte Birte Soerensen aus Randers (DK) auf MZ mit 910 km, die Dame hat auch bereits die 70 überschritten. Der Gesamtsieger aller Klassen wurde wieder einmal, bereits abonniert, der gebürtige Nordfriese Manfred Stahmer. Dem nicht genug, mit seinen Sportkameraden Heinz Kellner und Rainer Richter siegte er auch in der Mannschaftswertung. Der „harte Hund“ (siehe TS 05/15)fährt um keine Meisterschaft, er fährt aus Spaß an der Freude. Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass er diese Leistung im Kampf gegen eine sehr schwere Erkrankung vollbracht hat, immer nach dem Motto „Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat verloren“!
Die Namen der „Windgesichter“ 2015 lauten, L. Schünemann, H. Kellner und Roland Dummer aus Oranienburg.

Herzlichst grüßt Euer Fahrtleiter und Motorradfreund
Jürgen Kießlich

Impressionen vom 38. Treffen

 

 

Der Hainewalder Max Zschuppe – ein erfolgreicher Nachwuchsrennfahrer

Im folgendem Beitrag stellen wir euch einen jungen talentierten Nachwuchs-Rennfahrer vor.

Hainewalder Max Zschuppe als erster Deutscher auf dem Podium
der FIA-Nachwuchs-Rennserie  KIA-Lotos–Race

Wie fing alles an. Bei Max begann alles zum 6. Geburtstag mit einem Kart.
Seit dem 8. Lebensjahr bestreitet der HainewalderKartrennen. Schritt für Schritt durchlief er die einzelnen Altersklassen im Kartrennsport und schaffte es mit Ehrgeiz, Erfolg auch sicher mit etwas Glück in ein Werksteam des Kartsports.
Im Werksteam aus Siegburg lernte Max die hohe Schule des Profi-Rennsport. Die Anzahl der Pokale stieg stetig
und brachte es auf eine beachtliche Menge von 63 am Ende der Kartkarriere.
Auf allen großen Kartstrecken Deutschlands  war Max zuhause. Aber auch auf internationale Kartrennstrecken in Belgien, Östereich, Tschechien, Italien um nur einige zu nennen.
Dabei lernte Max auch so manches großes Vorbild aus dem Motorsport kennen, pflegte persönliche Kontakte zu diesen auf der Rennstrecke  und lieferte sich auch spannende Duelle mit dessen eigenen Nachwuchs . Michael Schumacher F1, Ralf Schuhmacher F1, Timo Scheider DTM, Franz Engstler WTCC sind die Bekanntesten.
Er lernte sie als aufgeschlossene Menschen kennen die auch dem Nachwuchs  mit Tipps und  Rat  zur Seite standen.
Zum Ende des 15 . Lebensjahr stand eine wichtige Entscheidung an, welchen Weg Max zukünftig im Motorsport bestreiten möchte. Im Kartrennsport mit Schaltkart oder den Wechsel zum Automobilrennsport.
Max hatte eine klare Linie, er wollte in den Tourenwagenrennsport wechseln.
Der Formelrennsport konnte Ihn nicht begeistern trotzdem er Testfahrtangebote erhielt, schlug er diese aus.
Dem Hainewalder waren die geschlossenen Rennsportwagen ans Herz gewachsen. Nicht zuletzt aus den engen Kontakten mit Timo Scheider DTM und Franz Engstler WTTC.
Nach reiflicher  Überlegung  fiel die eindeutige Entscheidung auf die internationale FIA-Nachwuchs- Markenrennserie KIA-Lotos-Race  eine Serie die auf  international renommierten Rennstrecken ausgetragen wird und eine intern. Medienpräsenz aufweist.
Rennen im Rahmenprogramm der WTTC, des Truck-Grand-Prix oder Porsche-Marken-Cups sorgen immer für eine fantastische Publikumskulisse.
Nicht unerwähnt sollte hier bleiben das diese Serie auch auf internationaler Ebene dank der hochkarätigen Sponsoren und KIA-.pl. eine bezahlbare Nachwuchsrennserie ist.
Für Interessenten sei erwähnt, dass Max sowohl bei Infoveranstaltungen oder auch für persönliche Auskünfte gern zur Verfügung steht.
Nach dem Einstieg  in 2014, konnte trotzdem am Ende der Rennsaison eine gute Bilanz gezogen werden. Nicht zuletzt waren die Streckengrößen auch um ein vielfaches gewachsen. Wo Vater Jürgen doch auf der Kartbahn immer den farblich gestylten Helm des Sohnes erkannte. Blieb auf den Weiten einer Automobilrennstrecke nur die Start- und Zielgerade wo das Fahrzeug nach ewigen Minuten einer Rundewieder auftauchte und den Puls wieder senkte.
Ein großes Dankeschön geht auch an Jens Löhnig, dem ehemaligen Vize-Europameister  der ETTC. Er vermittelte sein Wissen und Können  bei so manchen Trainingseinheiten  auf dem Lausitzring  oder  in Oschersleben. Der auf Anhieb erreichte dritte Platz beim Dreieckrennen des MSC Oberlausitz am Ende 2014 unterstrich das Talent des jungen Nachwuchspiloten.

Auch “ Wintermonate„ wurden optimal mit einbezogen. Mit dem Aufbau eines hochwertigen Rennsimulators wurde auf den Laser gescannten  Rennstrecken die Streckensicherheit trainiert. Max konnte sich somit auch die kleinsten Details einprägen. Ausschlaggebend für die Wahl eines entsprechenden Programms waren natürlich persönliche Infogespräche  mit  den uns bekannten Profifahrern.
Mit großen Erwartungen ging es in die Saison 2015, das Ziel war es bei 24 Teilnehmern im Gesamtergebnis unter die Top 10 zu landen.Es standen sechs Rennwochenenden auf dem Programm.
Schon beim ersten Lauf auf dem ungarischen  Hungario-Ring setzte Max eindrucksvoll ein Achtungszeichen mit dem Einzug in Q 2 der besten 10 Fahrer von insgesamt 24 Startern.
Im Rennen sah er auch die schwarz-weiß karierte Zielflagge als Zehnter.
Die Reise zum zweiten Lauf auf der legendären ehemaligen Formel Eins Strecke Zandvoort (Holland) trat er mit gemischten Gefühlen an.
Da 2014, die Ölspur eines vorausfahrenden Fahrzeuges  im Training  ihm zum Verhängnis  wurde und nach  einen 3fach Überschlag in der Leitplanke endet.

Das diese anspruchsvolle Strecke dennoch  eine Herausforderung  für alle Fahrer ist  war am gesamten Rennwochenende zu erkennen.
Dennoch reichte es zum Einzug in Q 1 und Max nahm das Rennen von Platz 13 auf. Doch im Rennen war das Glück nicht ganz auf seiner Seite. Iin der zweiten Runde verbremste sich ein Mitfahrer  vor einer Schikane und drehte Max von der Strecke und er musste am Ende des Feldes das Rennen wieder aufnehmen.
Nach einer Aufholjagd  und dreimal Safety-Car beendete er dennoch als vierzehnter das Rennen.
Weiter ging es  in die Slowakei auf den wunderbaren Slowakia-Ring und zwar im Rahmen-programm der WTTC-Meisterschaft.
Die  WTTC-Elite  zeigt sich offen auf du und du mit allen Rennserien. Man konnte die  Kommandostände der WTTC-Teams an der Boxenmauer benutzen. Lob und Anerkennung  für die professionelle Nachwuchsrennserie  KIA-Lotos  wurde immer wieder aus dem Reihen der WTTC bekundet: „Diese fantastische Serie bildet ein würdevolles Rahmenprogramm“.
An der Hürde Q 1 zu scheitern ließ bei Max zu keiner Zeit Zweifel aufkommen.  Eine falsche Strategie zu Q2 brachte nur den 12. Startplatz. Der im Rennen 1 dennoch auf P10  beendet wurde. Auf P9 liegend wurde das letzte Rennen zwei Runden vor Schluss durch das Safety-Car unterbrochen. Ein nachfolgender Fahrer hielt sich nicht an den geforderten Sicherheitsabstand und verursachte  einen Auffahrunfall vor dem Neustart. Ein Plattfuß auf dem rechten Hinterrad zwang  den Hainewalder  zur  Aufgabe und bekam damit  keine wichtigen Punkte für die Gesamtwertung.

Auf der Hausstrecke der polnischen  KIA-Lotos-Race Rennserie in Poznan lagen die Erwartungen sehr hoch. Max nutzte das Wochenende zuvor eine polnische Meisterschaft mit seinen Teamkollegen als Training.  Die Temperatur von 35 Grad setzte allen Fahren  und der Technik zu.  Zum erstenmal konnte Max die notwendigen Rundenzeiten nicht erreichen um unter die TopTen zufahren und musste sich in den hinteren Startfeldern einreihen.  In den zweiten Lauf ging der Hainewalder grundsätzlich mit niedrigen Erwartungen an den Start aber es weitete sich zu einem Desaster aus.  Ein Neueinsteiger  (Rookie 15 Jahre) überschätzte sich in der vierten Runde und kollidierte  mit einen perfekten Auffahrunfall bei Max . Damit  zählte Poznan auch als Nullrunde  und wichtige Punkte gingen verloren.
Im vorletzten Rennen stand die tschechische Rennstrecke in Most auf dem Programm.
Eigentlich  kann Max Zschuppe diese schon als Hausstrecke bezeichnen auf Grund der kurzen Entfernung.  Max  sagt, dass die Streckencharackteristik seinem KIA-Picanto-Renner  sehr entgegen kommt.  Im Rahmenprogramm des spektakulären  Renntruck-Grand-Prix  waren wieder die KIA-Lotos-Racer die zweitstärkste Fraktion mit 22 Fahrzeugen. Durch einen deutschen Sprecher und einem großen Publikumsanteil aus Deutschland war Max plötzlich der Mittelpunkt  im Renngeschehen. Nicht zuletzt, da das Publikum  den Hainewalder  schon aus dem Vorjahr kannte und seine jetzt gezeigten Leistungen mit Jubel feierten.

Ein Durchmarsch bis in Q 3 wo die Besten 10 Fahrer um die Startaufstellung  kämpfen, sicherte er sich den achten Startplatz.  Doch leider  blieb auch das erste Rennen des Hainewalders glücklos.  Schon in der zweiten Runden  benutzte der gleiche Fahrer wie in Poznan das Rennauto von Max als Prellbock.  Bei der Schikane nach Start und Ziel verschätzte sich dieser mit dem Bremspunkt, schnitt die Schikane und rammte  ihn genau am Vorderrad.
Fazit mit einem schleichenden Plattfuß  schleppte er sich in die Box, wo in einer fantastischen Zeit das Team den Reifen wechselte!
Dennoch konnte er den Rückstand von einer Runde nicht aufholen. Im 2. Rennen  musste Max demzufolge vom letzten Startplatz das Rennen aufnehmen. Nach einer exzellenten Aufholjagd  durch das Fahrerfeld auf Platz 7 liegend versagten die Bremsen ihren Dienst.
Das passierte bei einem Ausbremsmanöver in einer schnellen Kurve und so landete er im Kiesbett. Bedauerlicherweise wurde der vor Ihm fahrende  5 Platzierte mit ins Kiesbett genommen und damit leider wieder keine vernünftigePunktausbeute.

Das letzte Rennen  fand im belgischen Zolder statt.
Auf Grund der kurzen Zeitfolge war es Max nicht  möglich am großen Event des MSC zum Dreieckrennen aktiv teil zunehmen. Denn schon am darauffolgenden Mittwochabend ging es nach Zolder. Eine Fahrt von reichlich neun Stunden stand an. In den Morgenstunden gegen 5 Uhr traf man auf der Rennstrecke ein. Schlaf war jetzt das wichtigste und so wurden nur die letzten beiden Trainingsläufe gefahren.
Das Wetter war sehr wechselhaft.  Hier in Zolder  startete die Kia-Lotos-Rennserie wieder im Rahmenprogramm  des Truck-Grandprix  unteranderen  mit dem Porsche-Cup und der ETTC-Serie. Wie schon im vergangenen Jahr  fand die Abschlussgala zur zur Meisterehrung am Sonnabend-Abend statt. Deshalb wurden am Freitag nur  Q1 die besten 15 und Q2 die 10 besten ausgefahren. Ein Q3 wo die schnellsten 10 um die Startaufstellung  fahren gab es in Zolder nicht. Der erste Qualifikationslauf  fand bei Sonnenschein und trockenen Bedingungen statt. Lange auf Position 8 liegend fanden dann doch noch einige Fahrer eine besserer Linie und Max ging mit Platz 11 in das Zeittraining  Q2. Der Blick in den Himmel zeigte eine herannahende Regenfront.
Alle fuhren mit Trockenreifen raus. Nach nur zwei gezeitete Runden auf P 9 liegend, dann Rote Flagge. Ein Fahrzeug hatte eine Ölspur gelegt welche einem Teilnehmer zum Verhängnis wurde.
Nach Bergung und Ölspurbeseitigung ging es für die restlichen 13 Fahrer wieder auf Zeitenjagd.  Mit dem jetzt einsetzenden Wolkenbruch  entschied sich die Rennleitung für einen Abbruch zu Sicherheit der Fahrer.
Damit konnte keine Zeitverbesserungen mehr erzielt werden und Max  sein Startplatz für Sonnabend stand fest P9.
Der erste Lauf  fand im Trockenen statt. In der Spitzengruppe wechselten häufig die Positionen und waren von fairen Kämpfen begleitet. Das Ziel überquerte der Hainewälder als siebenter.

Kurz vor dem Hauptrennen führte nicht nur das Wetter sondern auch eine Entscheidung der Rennleitung  zu  Aufregung unter den Fahrern und der Teams. Durch eine bislang nicht übliche Schaltfolge der Startampel entschied sich die Rennleitung für neun Fahrer eine Zeitstrafe wegen Frühstarts zu verhängen.  Somit wurde die Startaufstellung neu geordnet und Max musste nun von Platz 11 starten. Was war passiert, entgegen der gewohnten Schaltfolge  rot auf grün, hatte die Ampel eine Pause von ca. 1,5 s zwischen Rot und Grünschaltung!
Der zweite Punkt betraf alle Fahrer es war Wetrace ausgeschrieben, denn nach einem starken Regenkurz vor dem Start war die Strecke noch sehr nass trotzdem der Himmel wieder blau aufriss. Mit einem Abtrocknen der Strecke war nicht zu rechnen. Max hatte schon in der Vergangenheit  bewiesen dass er mit dem Rennwagen im Regen bestens zurecht kommt. Nach einem perfekten  Start kam er Runde für Runde immer besser mit den Bedingungen als seine Gegner klar. Fand seinen Rhythmus attackierte beständig und überlegt seine Gegner.
Von P 11 gestartet griff er in der vorletzten Runde erfolgreich nach dem vierten Platz. Dann die letzte Runde, der Drittplatzierte lag  in Schlagdistanz vor ihm als dieser sich zu einem Fehler vor einer Schikane verleiten ließ und Max die letzten 500 Meter bis ins Ziel einen sicheren dritten Platz erkämpfte.
Freudentränen waren hier keineswegs fehl am Platz. Der Jubel  im Team war nicht mehr zu toppen. Max fuhr auch im Rennen die schnellste Rennrunde und sein Teamkollege Karol Urbaniak auf P1 eingefahren holte sich mit einem Punkt mehr wie sein Widersacher den verdienten Meistertitel.

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Fotos von Ulrich Hänsig