Archiv für den Monat: September 2015

38. Internationales Zittauer Motorradfahrertreffen 2015

     38. Internationales Zittauer Motorradfahrertreffen 2015
                           — Freier Motorradfahrer Freundeskreis —
 .                  Ernst „Klacks“ Leverkus Gedächtnistreffen
                      Deutsche Motorrad – Tourensportmeisterschaft

Es ist wieder soweit, die auserwählten Edelschrauber und Windgesichter treffen sich zum traditionellen Termin in Zittau am Hotel Riedel. Anreise für geladene Teilnehmer ist ab 24.09.2015, der Haupttag für Besucher ist der 26.09. mit der Präsentation der Teilnehmer und ihrer Maschinen ab 13.00 Uhr. Interessenten haben die Gelegenheit ab 09.00 Uhr an einer kleinen Ausfahrt mit Besichtigung einer Sehenswürdigkeit teilzunehmen. Am 24.09. findet gegen 19.00 Uhr ein Vortrag für die bereits angereisten Teilnehmer statt. Es sollte über die Historie der Veranstaltung gesprochen werden. Nach dem tollen Erfolg zum 3. Oberlausitzer Dreieck Rennen, wird wohl die Wahl auf dieses Thema fallen. Hierzu sind alle Interessenten sehr herzlich eingeladen, besonders die Sportfreunde vom MSC Oberlausitzer Dreieck.
Die Nennliste verfügt wieder über bekannte Namen der Szene, sowie sehenswerte Technik. Neben früheren Lückendorf Siegern, wie Brigitte Walther (Döhler), Rainer Richter und Joachim Knorr ist der Stargast des Treffens der ehemals sehr bekannte Geländefahrer Lothar Schünemann.
Es war kaum fassbar, das sozialistische Ländchen DDR durfte das größte Event im Geländesport selbst ausrichten, Erfurt 1964 und dann noch unter der Beteiligung der Mannschaft der USA mit dem Filmstar Steve McQueen auf der englischen Triumph. Ein riesiger Erfolg wurde es für die Trophy Mannschaft der DDR mit dem Sieg, das waren die Gladiatoren einer noch heute unvergessenen Woche in den Wäldern Thüringens. Um das Ganze abzurunden, das B Team für die Silbervase siegte ebenso spektakulär mit dem erfahrenen Motorsport Recken Gottfried Pohlan an der Spitze und der „Nachwuchs“ mit Siegfried Rauhut, Lothar Schünemann und Ewald Schneidewind auf den 75 cm³ Simson Maschinen. Auf ihren kleinen, aber feinen Zweitaktflitzern aus Suhl beherrschten sie die Weltelite souverän. Das Silbervasen A Team der DDR auf den MZ´s machte mit Platz 2 das Siegestrio perfekt. 1965 kam auf der Isle of Man, wie man sagt, die schwierigste Six Day Woche aller Zeiten zur Austragung. 299 der besten Geländesportler der Welt nahmen den Kampf auf gegen die Uhr, gegen eine schwierige Strecke, gegen das Wetter und letztlich gegen professionelle Toppiloten. Um es vorauszunehmen, der Held der äußerst harten 6 Tage wurde Lothar Schünemann als bester Einzelfahrer aller Klassen auf seiner Simson und er errang den Titel „The Man of the Trial“. Um diesen Triumph abzurunden, siegen die Fahrer der DDR in der Trophy- und in der Silbervasenwertung A. Ab 1963 bis 1971 startete Lothar Schünemann ununterbrochen in einem A – bzw. B – Silbervasenteam. Insgesamt erkämpfte er während seiner Six Day Einsätze 9 Gold- und 2 Silbermedaillen. Er wurde als „Meister des Sports“ und „Verdienter Meister des Sports“ geehrt.

Fotos und Text:  Jürgen Kießlich

 

 

 

 

Wanderpokal zu Ehren von Peter Donath

Ein Wanderpokal, in Gedenken an Peter Donath, gestiftet von Jens Donath.
Diesen Pokal erhält der Fahrer, der in allen Klassen die geringste Zeitdifferenz hat.

Ein paar Worte zu Peter Donath:
April 1941 bis Januar 1998

Er war bis zu seinem viel zu frühen Tod im Januar 1998, der gesuchte, überaus erfindungsreiche und außerordentlich geschickte Techniker, die gute Seele und der standfeste und humorvolle Geist vieler Motorsportler (u. a. Melkus, Kasper, Kraft, Kohlar), sowie des Oberlausitzer Motorsports.

Fotos: J. Kießlich