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Schulung der Streckenposten

Damit unsere Rennsportveranstaltung regelgerecht und sicherheitstechnisch auf hohem Niveau durchgeführt werden kann, schulen wir unsere Helfer und Streckenposten. Am Samstag den 06.05.2017 fand dazu unsere 2. Schulung statt.

Text + Bilder: Jürgen Augustin

Vollversammlung am 04.05.2017

Am Donnerstag dem 04.05.2017 kam unser Motorsportclub zur Vollversammlung im Kretscham Waltersdorf zusammen. Es wurde über Vergangenes und die Arbeit, die noch vor uns liegt gesprochen. Thema war auch die Überarbeitung bzw. Ergänzung unserer Satzung.
Bei dieser Vollversammlung gab Hermann Funke, der bisherige Schriftführer bekannt, dass er auf Grund seines Alters von seiner Funktion zurück tritt. Sportfreund Peter Liersch wurde als Nachfolger vorgeschlagen und durch die anwesenden Mitglieder gewählt.
Für seinen motorsportlichen Erfolg wurde Benno Eick mit einer Prämie ausgezeichnet.

Bilder + Text: Jürgen Augustin

1. Ausfahrt 2017 zur „Luchsenburg“

Da hatten wir richtiges Glück! Der Frühling fiel dieses Jahr bisher auf einen Sonntag – und den haben wir erwischt!Um zehn waren fast alle da und zehn nach zehn ging es los.
Diesmal waren wir zwölf Teilnehmer und auch mit dieser großen Zahl hat es ohne Probleme funktioniert. Deshalb: Danke für die Disziplin – das Führen einer solchen Schlange ist natürlich umso einfacher, je mehr sich alle Teilnehmer gut in die Kolonne einfügen.
Über Rumburk in den Schluckenauer Zipfel gelangt, habe ich gestaunt, daß der landschaftlich so reizvoll ist – zumal wenn man die Route auf die höher liegenden Straßen gelegt hat.
Von Sebnitz aus ging es über die S156 und die K8726 nach Großdrebnitz und auf die B98, von der wir dann in Richtung Rödersbrunn abbogen, um schließlich zur Luchsenburg zu gelangen.
Dort war die Mittagspause in der Sonne eine sättigende und erholsame Stunde.
Überraschend traf ich dort auch noch einen guten Bekannten, der auch mit zur E-Mail – Gruppe gehört und gelesen hatte, daß wir in der Luchsenburg sein könnten.
Mich hat sehr gefreut, daß es die Gaststätte noch (oder wieder) gibt. An ihr hängen ein paar hübsche Erinnerungen aus der Zeit, als sie noch von der Autobahn aus erreichbar gewesen ist. Zum Beispiel eine Fahrt mit einem Freund nach Halle im November (Damals ich mit der 250er ETS, er mit der Sport  – AWO), bei der es nach Bautzen anfing Wasser und Schnee zu regnen und das aus dem Trabant 500 – Zubehör bekannte 6 V/ 18 Watt Sitzerwärmungskissen als wärmender Nierengurt zum Einsatz kam. Wir bogen also in die Luchsenburg ab, um dort etwas Warmes zu trinken und wurden von den paar Gästen und dem Wirt angestaunt, als kämen wir geradewegs aus Sibirien. Und hatten dann bei Tee und Fragen und Antworten eine gute halbe Stunde – auch wenn wir sicherlich für ein wenig verrückt gehalten wurden. Waren wir ja auch!
Weiter gings auf nun wirklich kleinsten Sträßchen über Säuritz, Coblenz, Klein – und Großseitschen (wo ich mich navigatorisch vertan hatte), Denkwitz, Nechern nach Gröditz, das übrigens eine wunderschöne Kirche und ein anmutiges Schlößchen hat. Dann weiter in die Gröditzer Skala. Weiter nach Wuischke, Weißenberg, Wasserkretscham – ach ja, Wasserkretscham: Den kannte ich noch als Kneipe und Getränkehandel. In der Gaststube hing ein Keramikteller an der Wand auf dem zu lesen war:

„Als Moses an den Felsen klopfte
Geschah es, das das Wasser tropfte.
Viel größre Wunder siehst Du hier:
Wenn Du hier klopfst, bekommst Du Bier!“

Soviel zum Wasserkretscham! Weiter: Buchholz, Tetta, Melaune, Döbschütz, Krobnitz, Meuselwitz, Reichenbach und Deutsch-Paulsdorf und dann zu den Lehdehäusern. Die kleine Straße dorthin ist neu gemacht und nun ein echter Genuß. Die Lehde war mal ein an einer wichtigen Kreuzung gelegenes Gasthaus mit Ausspanne. Bis Anfang der 1970er Jahre wurde die Kneipe noch von zwei alte, lieben Wirtsleuten betrieben und sie ist mit ihnen dahingeschieden.

Heim eilten wir dann über Neundorf, Schlegel und Wittgendorf. Das angepeilte Abschlußeis in der Weinaugaststätte hat dann nur noch drei Mann gelabt. Alle Anderen hatten ab 16:00 Temine, die so einen Verwöhnabschluß nicht zuließen.

Jedenfalls – so fand ich – hatten wir einen sehr schönen Frühlingstag, von dem wir nun noch eine Weile zehren können – bis eben irgendwann wirklich Frühling wird.
Bis bald! Hermann

Fotos: H. Funke (1), J. Augustin (3)

Das „MSC-Hexchen“ besucht die Kindergärten

Wie schon im Vorjahr besuchten wir mit Geschenken und jeweils einer Spende beladen die Kindergärten AWO Kita „Lauschezwerge“ und Johanniter Kinderhaus „Benjamin“ am 19.01.2017. Dieses mal  konnten wir diesen Besuch auf grund einer Erkrankung nicht zu Weihnachten machen und haben ihn deshalb im Januar, nun aber mit unserem „Hexchen“, nachgeholt. Trotzdem wurde viel Freude verbreitet. Schaut es euch in der folgenden kleinen Diashow an.

Messe Sachsenkrad in Dresden

Der erste Höhepunkt im Jahr 2017 für Motorradfan’s war die „SachsenKrad“ vom 13. bis 15.01.2017 in der Messe Dresden. Über 140 Aussteller waren auf der Messe vertreten. Auch wir als Club waren dort present und haben uns vorgestellt. Es gab eine ganze Reihe an Fach-gesprächen mit Besuchern unseres Standes. Hier einige Bilder von dieser Messe.

Adventsgrillen

Auch am 17.12.2016 haben wir uns zum Jahresabschluss noch mal zum gemütlichen Beisammensein getroffen. Bei Spanferkel, Bratwurst und leckeren Salaten haben wir gemeinsam einen schönen Abend verbracht. Wir haben über die vergangene Saison gesprochen und uns über das Gelungene gefreut. Jetzt ist unser Ziel, das nächste Dreieckrennen wieder gut vorzubereiten und unseren Erfolg im nächsten Jahr zu wiederholen bzw. die Veranstaltung noch zu verbessern. Hier gibt es noch ein paar Bilder zu unserer Feier.

Vorbereitungen für das nächste Dreieckrennen

Bereits jetzt beginnen die Vorbereitungen für das nächste Dreieckrennen. Wir haben uns am 17.12.2016 in Saalendorf an unserer Scheune getroffen und Styropor in Säcke gefüllt. Die Säcke werden zur Streckensicherung dringend benötigt. Alles vorhandene Styropor wurde eingesackt. Wir brauchen aber noch mehr Styroporsäcke für die Sicherheit an der Rennstrecke.

Jahreshauptversammlung 2016

Am 25.11.2016 fand die Hauptversammlung unseres Motorsportclubs in Jonsdorf in der Gaststätte „Gondelfahrt“ statt.

Die Tagesordnungspunkte waren:
1. Rechenschaftsbericht des Vorstandes
2. Ausblick auf das Jahr 2017
3. Finanzbericht der der Schatzmeisterin und Finanzplan 2017
4. Bericht der Revisionskommission
5. Entlastung des Vorstandes
6. Entlastung der Schatzmeisterin
7. Wahl des Vorstandes
8. Beratung und Beschluss einer neuen Beitragsordnung
9. Anfragen und Diskussion

Als Gast zu dieser Versammlung war Herr Helmut Tschernoster anwesend. Er hat in seiner Rede unsere gute Arbeit als Club gewürdigt, die sich in unserem Hauptevent, dem Dreieckrennen, widerspiegelt.  Er wünscht sich noch viele solch guter Motorsportveranstaltungen am Oberlausitzer Dreiländereck.
Die Familie Tschernoster hat dies zum Anlass genommen und einen Wanderpokal gespendet, den wir in diesem Jahr erhalten haben. Der Pokal ist in Gedenken dem zu früh verstorbenen Sohn Jan Tschernoster gewidmet.
Wir als Club erhalten diesen Pokal in Anerkennung der Leistungen zur Entwicklung und Qualifizierung des historischen Motorsports.
Unser Vorsitzender, Frank Siegert, nahm den Pokal für unseren Club in Empfang. Herrn Tschernoster wurde am Ende der Veranstaltung ein kleines Präsent von unserem Club überreicht.

Letzte Ausfahrten 2016

Ausfahrten vom  29.10. und 31.10.2016

Die vorletzte der allerletzten Touren 2016 war rund 220 km lang und ist eine ganz typische Herbstfahrt gewesen. Die romantisch bunt gefärbten Blätter lagen ganz und gar unromantisch – feucht auf der Straße. Es mußte also immer gut aufgepaßt werden, daß sie nicht im ungeeigneten Moment unter die Räder kamen. Anfänglich wars auch feucht und kühl war es den ganzen Tag.
Die Runde führte hinter dem Jeschken entlang über Svetla p. Jest. und Prosed p. Jest. nach Simonovice, führte unter der 35 hindurch nach Milire, Vrkoslavice und Mukarov nach Mala Skala. Von dort ging es die stark belaubten Serpentinen nach Skuhrov hinauf zu dem schon früher erwähnten schönen Aussichtspunkt. Weiter ging es in herbstlicher Kühle nach Zelezny Brod und dort auf die schon so oft benutzte 282 Richtung Loktuse und auf den Kozakov, wo eine sagenhafte Sicht herrschte, an der man sich gar nicht sattsehen konnte. Natürlich haben wir den Aussichtsturm NICHT bestiegen – die Gefahr unter der Kombi zu sehr ins Schwitzen zu geraten, war uns denn doch zu groß! Aber in der hübschen Baude auf dem Berg haben wir wärmendes Essen und heiße Getränke zu uns genommen. Dann ging es wieder herunter und nachdem wir einen kleinen Verfranzer korrigiert hatten, weiter nach Turnov und über Svijany nach Mohelnice n. Jiz und  Cesky Dub nach Osecna. In Osecna wie immer rechts um die Kirche herum und dann die schön geschwungene Straße nach Krizany hinauf zum kleinen Paß auf der 592 vor Christofsgrund. Die Fahrt in den Ort hinunter und durch ihn hindurch war eine bunte Pracht, deren Krönung der Berg am Ortsausgang wurde. Das war „Indian Summer“ wie im Bilderbuch und ließ sich auf die Schnelle im Foto auch nur andeutungsweise festhalten. Nachdem wir dieses Bild lange genug genossen hatten, ging es auf der üblichen Strecke nach Hause. Wieder einer der Tage, die man nur mit dem Motorrad SO genießen kann!


Zum Glück hatte sich vor fast 500 Jahren Martin Luther durchgesetzt und uns Ostländern den (freien) Reformationstag beschert. Und der fiel nun dieses Jahr auf den 31. Oktober. Fein! Da hatten alle, die ihr Motorrad im Winter abmelden, bis zum buchstäblich letzten Tag Gelegenheit, ihrem Hobby zu frönen.

Ich hatte also eine kleinere Route zurechtgebastelt. Das Wetter war anfänglich nicht ganz so freundlich, wie die Meteorologen es versprochen hatten, kühl war es schon ziemlich und die Sonne kam nur mit Mühe durch den Dunst. Dann aber hat sie es mehr und mehr geschafft und die bunte Herbstwelt wunderbar beleuchtet.
Wir sind dann wiedermal nach Hermanice zum umstrittenen Aussichtsturm (hölzerner Penis) gefahren und haben uns in Detrichov den in einem Privatgarten erhaltenen Rest der Kleinbahn Zittau – Friedland angesehen, um dann von Frydlant aus in Richtung Nove Mesto p. Smr. Zu fahren. An der Kreuzung, an der die Straße nach Bad Liebwerda abbiegt, sind wir nach links Richtung Krasny Les abgeschwenkt. Im schönen Tal, das man dann erreicht liegen Dolni und Horny Rasnice, von wo wir uns, nachdem wir auf dem Kirchhof von D. Rasnice das Erinnerungsfoto gemacht hatten, nach Marklissa ins Polnische begaben. Links blieb später die Burg Czocha liegen und wir fuhren über Wolimierz und Podbiedna nach Bad Flinsberg. Der Magen knurrte bei den Teilnehmern und auch ein wie auch immer geartetes Heißgetränk wurde begehrt. Also Richtung „Ski and Sun“, wohin rechts am Wege das Restaurant Pivovar Lwowecki einladend steht. Dort haben wir uns dann bei Tee und Suppe und Freundlichkeit gewärmt.
Als wir aus der Gaststätte kamen, hatte sich die Sonne den Himmel erobert und da haben wir den Plan Plan sein lassen und sind nach Sklarska Poreba gefahren. In der „Todeskurve“ haben wir das überwältigende Panorama genossen und ich habe im Stillen die Forstleute und die Verwaltung bewundert, die den Blick aufs Riesengebirge wieder haben freischneiden lassen. So etwas scheint bei unseren polnischen Nachbarn offenbar leichter zu gehen als bei uns. Weiter gings auf der größtenteils freien, schön kurvigen Straße nach Harrachov und über das Wittighaus nach Raspenava und Frydlant. Von da auf einer sehr heiteren Umleitung auf die Straße nach Liberec und auf dieser bis Oldrichov. Dort sind wir dann – wie schon öfter –  auf die alte Allee nach Vysoky abgebogen und über Dolni Vitkov nach Hause gefahren. Fazit: Besser hätten wir das Motorradjahr nicht abschließen können.

Und nun warten wir auf das Frühjahr 2017 und ich hoffe, daß die Zeit bis dahin nicht zu winterlich – lange dauern möge.

Bilder   1 – 14    : 29.10.2016
Bilder 15 – 19    : 31.10.2016